Etwas Vergleichbares hat es vermutlich im Unterfränkischen Schachverband
noch nicht gegeben. Vier Mannschaften des Schachclubs
Aschaffenburg-Schweinheim wurden in der Saison 2013/2014 Meister in ihren Ligen.

Die Überraschung schlechthin gelang Schweinheim I in der
Unterfrankenliga. Als Aufsteiger glückte mit nur einer Saisonniederlage
der Durchmarsch von der Bezirksliga in die Regionalliga. Im letzten und entscheidenden Spiel setzten sich die Schweinheimer mit 4,5 : 3,5 gegen
Schweinfurt II durch. Boris Fuks und Sergej Stroh gewannen ihre Partien. Peter Lutz, Horst Dommermuth, Franz Hefter, Armin Hasenstab und Roland Häcker remisierten. 14 : 4 Zähler standen letztendlich auf der Habenseite.

Ebenfalls mit nur einer Niederlage im unbedeutenden letzten Spiel gegen
Bessenbach sicherte sich Schweinheim II mit 16 : 2 Punkten die
Meisterschaft in der Kreisklasse und steigt in die Bezirksliga auf.

Ungeschlagen mit 14 : 0 Zählern beendete Schweinheim III die Saison in
der A-Klasse und darf sich im nächsten Spieljahr in der Kreisliga bewähren.

Ungefährdet siegte Schweinheim IV in der B-Klasse und schaffte den
Aufstieg in die A-Klasse.

Die Teams von Schweinheim V und VI, die überwiegend mit
Nachwuchsspielern besetzt sind, beendeten die Saison im Mittelfeld der
C-Klasse.

Norbert Steinet
Bilder: Armin Hasenstab

 

(1. Mannschaft, Meister der Unterfrankenliga).
Von links nach rechts hinten: Dr. Dirk Schellenberger, Boris Fuks, Nadja Berger, Peter Lutz, Florian Jakob.
Vorne: Sergej Stroh, Horst Dommermuth, Armin Hasenstab, Franz Hefter
(2. Mannschaft, Meister der Kreisliga). 
von links nach rechts hinten: Sergej Stroh, Tino Hasenstab, Matthias Hasenstab, Hanns Ernst, Prof. Dr. Mark Gabriel, 
Alfred Trobisch. vorne: Christoph Rossmeier, Dr. Holger Bastian, Gerhard Lutz
(3. und 4. Mannschaft, Meister der A- und B-Klasse).
links nach rechts hinten: Erhard Inderwies, Eckhard Laibacher,Alexander Reiß, Brian Kraus, Berndt Lang, Michael Berger, 
Norbert Steinert. vorne: Eduard Neuburger, Irene Neuburger, Leon de Andrade, Dr. Günter Rheinwald, Kurt Faller